FEIGES MOBBING an der Gesamtschule Mölln!
Wegsehen statt Handeln: Der erschütternde Mobbing-Fall an der Gesamtschule Mölln
Wenn der Einsatz für den Tierschutz zur Zielscheibe wird: An einer schleswig-holsteinischen Gesamtschule flüchtet ein zwölfjähriger Schüler nach massiven Drohungen in die Kälte. Die Schulleitung wiegelt ab.
Kein Kind sollte jemals Angst davor haben müssen, zur Schule zu gehen[cite: 1]. Leider ist Mobbing an vielen Bildungseinrichtungen ein Dauerthema, doch in den allermeisten Fällen bin ich fest davon überzeugt, dass engagiert dagegen angekämpft wird[cite: 1]. Eine erschreckende Ausnahme scheint hierbei jedoch die Gesamtschule in 23879 Mölln zu machen[cite: 1]. Über die sozialen Netzwerke gelangte nun ein Vorfall an die Öffentlichkeit, der genau das greifbar macht, wovor sich unzählige Kinder und deren Eltern tagtäglich fürchten[cite: 1].
Im Zentrum des Falls steht der zwölfjährige Schüler Dag (D. A. G.)[cite: 1]. Er wird von zwei Mitschülern systematisch drangsaliert und gemobbt – aus einem Grund, den man im 21. Jahrhundert kaum für möglich hält: Dag lebt vegan bzw. vegetarisch, isst keine Tiere und steht auch außerhalb des Unterrichts offen zu seinen ethischen Überzeugungen[cite: 1]. Das wirklich Schockierende an dieser Dynamik ist die dokumentierte Ignoranz der Verantwortlichen: Die Schulleitung unter Rektor Dr. Volker Schmidt sowie das Lehrerkollegium unternehmen trotz der langanhaltenden psychischen Gewalt absolut nichts[cite: 1].
Gezielte Drohungen und eine nächtliche Suchaktion
Vor wenigen Tagen erreichte der Konflikt eine neue, gefährliche Stufe. Die beiden Peiniger drohten Dag ganz offen damit, ihm und seinen geliebten Haustieren körperliche Gewalt anzutun[cite: 1]. Natürlich lässt sich in diesem Alter vieles vorschnell als banaler Schulhofstreit abtun. Aber wenn Zwölfjährige gezielt die psychologischen Schwachpunkte eines Mitschülers attackieren und androhen, Lebewesen zu verletzen, ist die Grenze des Akzeptablen längst überschritten. Hier ist sofortiges, pädagogisches Handeln zwingend erforderlich[cite: 1].
Die Reaktionen des Jungen auf diese massiven Drohungen waren verheerend: Dag war psychisch so tief aufgelöst, dass er sich nach Schulschluss nicht mehr nach Hause traute[cite: 1]. Bei nasskalter Witterung und strömendem Regen irrte das Kind stundenlang ziellos umher[cite: 1]. Erst weit nach Mitternacht gelang es seiner verzweifelten Mutter, den Jungen nach einer stundenlangen, traumatischen Suche aufzuspüren – völlig durchnässt und stark unterkühlt[cite: 1].
Täter-Opfer-Umkehr im Lehrerzimmer
Während das strukturelle Mobbing an sich schon ein Armutszeugnis für die Institution ist, setzt das Verhalten der Lehrkräfte dem Ganzen die Krone auf[cite: 1]. Anstatt Schutz zu bieten, flüchten sich die Pädagogen in Schutzbehauptungen und behaupten, von nichts gewusst zu haben[cite: 1]. Schlimmer noch: Intern wird eine fatale Täter-Opfer-Umkehr betrieben, um das eigene Versagen zu rechtfertigen[cite: 1].
„Ja, Dag macht es einem ja auch nicht leicht. Er redet immer über die Tiere und wie sie leiden…“
Aussage aus dem Lehrerkollegium der Gesamtschule
Diese Aussage ist nicht nur ein implizites Eingeständnis, dass man sehr wohl über die anhaltenden Konflikte im Bilde war – sie ist auch ein pädagogischer Rohrkrepierer der Superlative[cite: 1]. Einem Kind die Mitschuld an seiner eigenen Ausgrenzung zu geben, nur weil es Empathie für Tiere zeigt, widerspricht jeglichem staatlichen Bildungs- und Schutzauftrag[cite: 1].
Ein Fall für die breite Öffentlichkeit
Die Vorgänge in Mölln zeigen deutlich, wie wehrlos Schüler sind, wenn die zuständigen Lehrkräfte und der Rektor die Augen vor psychischer Gewalt verschließen[cite: 1]. Wenn private Überzeugungen und Mitgefühl zu einem Sicherheitsrisiko auf dem Schulhof werden, darf die Netzgemeinde nicht schweigen[cite: 1].
Dieser Fall gehört unzensiert an die Öffentlichkeit[cite: 1]. Aus diesem Grund werde ich in enger Kooperation mit einem Netzwerk aus anderen Bloggern und Aktivisten in den kommenden Tagen eine mehrteilige Artikelserie zu diesem Vorfall veröffentlichen[cite: 1]. Wir werden die Entwicklungen an der Gesamtschule Mölln lückenlos begleiten und so lange nachhaken, bis die Schulleitung ihrer Verantwortung nachkommt und konsequente Maßnahmen zum Schutz von Dag ergreift[cite: 1].
Haben eure Kinder ähnliche Erfahrungen an dieser oder anderen Schulen gemacht? Schreibt uns eure Berichte. Wegsehen ist keine Option mehr – wir brechen das Schweigen im Fall Dag[cite: 1].